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Gebäudesicherheit und Digitalisierung schließen sich schon seit einigen Jahren nicht mehr aus. Im Gegenteil, die Anzahl der digital gestützten Systeme, die Gebäude und Flächen zuverlässig absichern, ist beständig am Steigen. Das heißt, Zutrittskontrolle und Zeiterfassung sind beispielsweise schon längst im Alltag zahlreicher Unternehmen integriert. Ob auf Basis von Biometrie oder RFID-Identifikation – die Möglichkeiten der Authentifizierung sind vielfältig. Firmenangehörige können sich berührungslos Zutritt zum Gebäude verschaffen oder Arbeitszeiten erfassen, auch für unterwegs oder das Home Office gibt es entsprechende Möglichkeiten. Die Digitalisierung ist in sämtlichen Branchen und Firmen für alle Arbeitsmodelle angekommen. Es ist zudem davon auszugehen, dass bis 2025 die Nachfrage an IT- und Informationssicherheit massiv steigen wird. Wir geben einen Überblick, was aktuell bereits möglich ist und was vielleicht in Zukunft der Trend ist.

Hohe Sicherheitsanforderungen: Biometrie ist effektiv

Für Bereiche und Gebäude, die in hohem Maße geschützt werden müssen, ist Biometrie die derzeit zuverlässigste und effektivste Lösung. Sie gehört vielerorts bereits zum Standard. Ein aktuelles Beispiel: Der Bankenverband der Sparkassen in Bayern steuert mithilfe von Biometrie den Zugang und die Zeiterfassung der Belegschaft. Das reduziert den Administrationsaufwand und sorgt gleichzeitig für gesteigerte Betriebssicherheit und präzise Managementprozesse. Die Mitarbeiter können über die berührungslose 3D-Fingerabdruckerkennung Arbeitszeiten buchen und erhalten Zugang zum Arbeitsplatz. Auch für Serverräume, Labore, Archive und viele weitere sensible Bereiche bietet sich die biometrische Zugangskontrolle gut an, wie wir bei ALMAS INDUSTRIES als erfahrener Hersteller für Sicherheitstechnik wissen.

Woran die Sicherheitsbranche derzeit arbeitet

Selbstverständlich arbeiten Hersteller wie auch wir von ALMAS INDUSTRIES daran, die Techniken, die zur Verfügung stehen, zu verbessern und zu perfektionieren, um sie noch effektiver zu gestalten. Eines der derzeit interessantesten Projekte ist der Multifunktionsausweis. Bei diesem neuartigen Sicherheitssystem geht es darum, sämtliche Funktionen, wie Zutrittskontrolle, Zeiterfassung und Co. auf einem einzigen Medium zu vereinen. Das würde den Administrationsaufwand noch mehr verringern und gleichzeitig die Vielzahl an ID-Karten, PIN-Codes, Passwörtern und Schlüsseln massiv reduzieren. Alle benötigten Applikationen wären auf dem Multifunktionsausweis vorhanden. So kann der Anwender den PC sperren, bargeldlos bezahlen, Fahrzeuge aus dem firmeneigenen Fuhrpark ausleihen oder das Fitnesscenter nutzen. Geht die Karte verloren, wird sie einfach im System gesperrt und eine neue ausgestellt, ohne dass lange Bearbeitungszeiten auftreten. Einige Lösungen gehen sogar noch weiter und lassen das Smartphone als Ausweis fungieren, sodass die Nutzer keinerlei Karte oder Chip mehr benötigen, das Handy ist sowieso fester Bestandteil des Nutzerverhaltens der Mitarbeiter.

Weiterhin ist derzeit die automatische Verwaltung von Zutrittsrechten sehr stark im Trend. Diese ermöglicht, dass Unternehmen auch bei einer sehr hohen Mitarbeiterzahl tausende Zutrittsrechte parallel verwalten können. Scheidet jemand aus dem Unternehmen aus, zieht um oder wechselt den Job, so wird die Zutrittsberechtigung in Echtzeit automatisch dem Status des Mitarbeiters angepasst.

Die Sicherheitsbranche ist jedoch auch in den nächsten Jahren bestrebt, die Sicherheitsanforderungen noch passgenauer auf Unternehmensbedürfnisse abzustimmen.

Der Blick in die Zukunft

Der smarten Vernetzung gehört zweifelsohne die Zukunft. Das Smart Building wird in den nächsten Jahren dank der digitalen Transformation und den Entwicklungen im Bereich des Internet of Things das gefragteste Sicherheitskonzept werden. Ob für Büros, den Einzelhandel oder die Produktion, die Gebäude werden künftig intelligent vernetzt sein. Da sich zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung in diesem Bereich bieten, wird die Nachfrage an smarter Technologie steigen.

Die Prognose gemäß Statista für das Marktsegment vernetzte Sicherheitstechnik sagt bereits für 2020 ein Umsatzwachstum von über 41 Prozent voraus. Dies wird voraussichtlich in den kommenden Jahren sogar noch mehr werden.